Virtuelle Welten sind im Trend

Laut einer Studie von Gardner betreiben 2012 sieben von zehn Unternehmen eigene virtuelle Welt. Heute scheitern 9 von 10 Unternehmen, die sich in virtuellen Welten tummeln, binnen 18 Monaten.

Die Ursache dafür ist in den meisten Fällen eine fehlende Strategie. Oft scheint die einzige Message “Wir sind dabei” zu sein oder der Glaube man sei “cool” ohne eine realistische Einschätzung der Aktivitäten, um das Angebot auch attraktiv für den Nutzer zu halten. Dummerweise sieht es auf Seiten der Beratungunternehmen nicht viel anders aus. Auch hier herrscht in erster Linie die Meinung vor “Dabei sein ist alles” und es fehlt an tragfähigen Konzepten. Somit haben die selbsternannten Web 3D Spezialisten viel Erde verbrannt.

Es kann nun aber nicht darum gehen, virtuellen Welten den Rücken zu kehren. Stattdessen muss der Hype nun einer realistischen Einschätzung und strategischen Planung weichen. Aktuell liegt ein zu starker Fokus auf der Technik, die Ausrichtung auf die Nutzer und ihre Interessen dagegen ist zu gering.

Es wird die Chance vertan aus einer zweidimensionalen Website eine dreidimensionale Web-Welt zu machen. Was dies für Kundenbindung oder Absatzförderung bedeuten kann, sollte sich kein Entscheider entgehen lassen.

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